Sayonara Klimt-Jahr, Konnichiwa Jubiläumsjahr 150 Jahre Österreichisch-Japanische Freundschaft! Ingried Brugger eröffnet den dazu gehörigen Fest- und Veranstaltungsreigen – zur großen Freude von Japans Botschafter Kiyoshi Koinuma – mit einer sensationellen Schau im Bank Austria Kunstforum Wien: „Faszination Japan: Monet. Van Gogh. Klimt.“ widmet sich anhand von Leihgaben aus aller Welt der Begeisterung Europas für die Ästhetik des Fernen Ostens. Zu sehen ab 10. Oktober 2018, eröffnet wird am 9. Oktober 2018 von Tokio-Rückwärtstagebuch-Autorin Kathrin Röggla. Johanna Doderer hat aus diesem Anlass ein Musikstück komponiert, das bei der Eröffnung von einem All-Star-Ensemble um Joji Hattori uraufgeführt wird. Und um die Frauenpower komplett zu machen, haben Margot Pilz, Eva Schlegel und Stephanie Pflaum künstlerische Reflexionen zum Thema Teehaus in die Ausstellung gezaubert.

Viele Gründe, sich wie etwa Andreas Blaschke (Vorstand Mayr-Melnhof Karton AG), Volksanwältin Gertrude Brinek, Werber Mariusz Jan Demner, Klaus Fassbender (L’Oréal), Wiener-Stadthalle-Direktor Wolfgang Fischer, Josefstadt-Direktor Alexander Götz, Bundesministerin a.D. Hilde Hawlicek, Ernst und Maria Polsterer-Kattus, Gery Keszler, Odeon-Direktor Erwin Piplits, Günter Rabensteiner (Vorstand Verbund AG), Harald Riener (Vorstand Donau Versicherungs AG), Medienmanager Andreas Rudas, Karl Samstag (Vorstand AVZ), Thomas Schäfer-Elmayer, James Schober (CEO Donau Chemie AG), Gerhard Starsich (GD Münze Österreich), Unternehmer Hansjörg Tengg, Städtebund-General Thomas Weninger oder Rechtsanwalt Georg Zanger der Ausstellungseröffnung nicht entziehen zu können.

Auf Einladung von UniCredit-Bank-Austria-Vorstandsvorsitzenden Robert Zadrazil werden schließlich unter anderem auch Christian Ludwig Attersee, Volksopernliebling Theresa Dax, Unternehmer Konstatin Klien, Kulturlady Sylvia Eisenburger-Kunz, UniCredit-Bank-Austria-Vorstand Gregor Hofstätter-Pobst, Rudi Klausnitzer, Rudolf und Inge Klingohr, Galeristin Ursula Krinzinger, Mode-Guru Wolfgang Reichl, Albertina-Direktor Klaus Albrecht Schröder oder MAK-Chef Christoph Thun-Hohenstein bei Sashimi und Co. aus der Hand von Günther Pachschwöll lukullisch eine erfolgreiche Eröffnung feiern. – Kanpai!

Über die Ausstellung „Faszination Japan: Monet. Van Gogh. Klimt.“

Die Herbstausstellung des Bank Austria Kunstforum Wien widmet sich der „Japomanie“ – der Begeisterung der westlichen Welt für die Ästhetik und die Bilderwelt des Fernen Ostens. Sie verfolgt die Entwicklung von der Faszination für das Fremdartige, Neue, von den Anfängen in den 1860er-Jahren bis weit nach der Jahrhundertwende, bis zu dessen Amalgamation in das Formenvokabular der westlichen Malerei, den Einfluss seiner Ästhetik auf die Entwicklung der Moderne um 1900.

Nach der Öffnung Japans zum Westen 1854 erobern die fernöstlichen Objekte mit ihrer elegant-exotischen Ästhetik und die phantasievollen und erzählfreudigen Ukiyo-e – die leuchtend bunten Farbholzschnitte – den europäischen Markt und erfüllen die Sehnsüchte des Publikums nach einer unbekannten und geheimnisvoll-fremden Kultur.

Vor allem Künstler beginnen zu sammeln und die neuartige Bildsprache der Ukiyo-e in ihre eigene Malerei zu integrieren. Monet, Manet, Van Gogh und Degas sind die ersten, ihnen folgen die jüngeren – Toulouse-Lautrec, Bonnard, Vuillard, Vallotton oder Franz Marc und Wassily Kandinsky, um nur die Wichtigsten zu nennen. Von Paris aus verbreitet sich die Japomanie in ganz Europa und auch in Österreich entwickelt sich ein regelrechter Hype um die Schätze des Fernen Ostens, an denen sich auch Künstler wie Gustav Klimt oder Josef Hoffmann inspirieren.

In mehr als 150 Exponaten illustriert „Faszination Japan“, wie die Anregungen aus dem Fernen Osten zu einer neuartigen Formensprache umgesetzt werden, in der die Tendenzen zur Abstraktion, zur Überwindung des traditionellen Bildraumes und der unkonventionellen Figurenauffassung eigenständig weiterentwickelt werden.

Aktuelle, eigens entwickelte Reflexionen zum Motiv des Teehauses der österreichischen Künstlerinnen Margot Pilz, Eva Schlegel und Stephanie Pflaum konterkarieren in der Ausstellung die patriarchalisch geprägte Kultur des historischen Japans.

Die Ausstellung ist von 10. Oktober 2018 bis 20. Jänner 2019 im Bank Austria Kunstforum Wien zu sehen.

Fotocredit: leisure_Oreste Schaller

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„Faszination Japan: Monet. Van Gogh. Klimt.“

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