Am 14. März 2019 feierte das berührende Bühnenstück der deutschen Tragikomödie „Honig im Kopf“ Premiere. Eine Geschichte über ein sehr aktuelles Thema, die mit viel Wärme und Sinn für Komik erzähltwird.Über zehn Millionen Kino-Besucher in Deutschland und Österreich sahen „Honig im Kopf“. Jetzt schreibt die anrührende Geschichte der 11-jährigen Tilda und ihres heißgeliebten Alzheimer-kranken Opas Amandus auch auf der Bühne Erfolgsgeschichte. Die Bühnenfassung von Florian Battermann ist dabei nicht minder wirkungsvoll: Sie verbindet auf gelungene Weise lustige mit berührenden sowie leichtfüßige mit tiefsinnigen Momenten und bietet Unterhaltung über alle Generationengrenzen hinweg.

Die Neue Bühne Wien nahm sich diesem sensiblen Thema – nämlich der Erkrankung an Alzheimer – an und brachte es in einer fabelhaften Besetzung auf die Bühne. Marcus Strahl, der Intendant der Neuen Bühne Wien, ist besonders stolz für die Rolle des an Alzheimer erkrankten Amundus, den Burgschauspieler Johannes Terne, gewonnen zu haben. Die Enkelin Tilda wird großartig von Fanny Altenburger, der Tochter von Filmikone Julia Stemberger, verkörpert. In der Rolle der Mutter Sarah konnte Barbara Kaudelka, die dem österreichischen Publikum u.a. als Inspektorin Patrizia Kratzer aus der Serie „Copstories“ bekannt ist, verpflichtet werden. Heinz-Arthur Boltuch, Gerhard Karzel und Natascha Shalaby machen das Ensemble komplett. Regie führte der international erfolgreiche Regisseur und Bühnenbildner Sam Madwar, der auch für das Bühnenbild verantwortlich zeichnet. Das Stück ist lustig und berührend zugleich. Das Mädchen Tilda und ihr Opa Amandus haben eine sehr enge Verbindung. Als Amandus, der an Alzheimer erkrankt ist, nach dem Tod seiner Frau zusehends abbaut, nimmt ihn Tildas Familie bei sich auf. Doch seine Krankheit stellt Tildas Eltern Niko und Sarah auf manch harte Probe, zumal beide sehr mit sich und ihrer Arbeit beschäftigt sind und auch in ihrer Ehe nicht alles rund läuft. Allein Tilda schafft es, ihrem Opa mit Humor und Verständnis zu begegnen. Als Niko seinen Vater in seiner Verzweiflung in einem Heim anmelden will, entführt Tilda Amandus kurzerhand auf eine abenteuerliche Reise nach Venedig – die Stadt, in der er einst so glücklich war.

Fotocredit: Andreas Ivancscics

Bei der Premiere waren neben den stolzen Eltern Julia Stemberger und Christian Altenburger auch Verena Scheitz, Gerhard Dorfer, Marco di Sapia, Michaela Ehrenstein, Sissy Boran, Christian Futterknecht, Felix Kurmayer, Cop-Stories Kollege David Miesmer und Christian Dolezal anwesend. Nach der zweiwöchigen Spielzeit in Wien geht das Stück auf Tournee durch Österreich und kommt dabei nach Niederösterreich, Oberösterreich, Burgenland und Steiermark. Nach jeder Vorstellung wird zudem für SeneCura gesammelt. Als kleines Dankeschön bekommt jeder Spender ein Gläschen Honig der Firma Wald & Wiese. SenaCura setzt sich täglich für ein Altern in Würde ein. Alle MitarbeiterInnen verfolgen das gemeinsame Ziel den BewohnerInnen ihrer SenaCura Häuser dabei zu helfen, ihr Leben nach ihren Wünschen und Bedürfnissen zu gestalten udn dabei ein möglichst hohes Maß an Lebensqualität zu garantieren.

Fotos: Rolf Bock

 

Honig im Kopf – Der Inhalt 

Der ehemalige Tierarzt Amandus Rosenbach leidet zunehmend unter Alzheimer. Als er auf der Beerdigung seiner Frau Margarete eine etwas verwirrte Rede hält, bekommt der Zuschauer einen ersten Eindruck von seinem geistigen Zustand. Auf Drängen seines Sohnes Niko zieht Amandus in dessen Haus nahe Hamburg. Nikos Ehe mit seiner Frau Sarah steht auf der Kippe, nachdem Niko erfahren hat, dass Sarah eine Affäre mit ihrem Chef Serge hatte. Schnell kommt es wegen Amandus’ geistigem Zustand zu mehreren kritischen Situationen; u. a. verursacht er bei dem Versuch, einen Kuchen zu backen, beinahe einen Küchenbrand, den Sarah in letzter Sekunde verhindern kann. Als Amandus’ geistiger und motorischer Verfall immer weiter voranschreitet und das Sommerfest von Niko und Sarah in einem Fiasko endet, sieht Niko keine Alternative dazu, ihn in eine betreuende Einrichtung zu geben. Dies will dessen elfjährige Tochter Tilda nicht hinnehmen. Sie begibt sich mit ihrem Großvater auf eine Reise nach Venedig, wo Amandus seinerzeit mit seiner Frau die Flitterwochen verbracht hat. Von ihremKinderarzt Dr. Ehlers hat Tilda erfahren, dass es für Alzheimer-Patienten hilfreich sein kann, altbekannte Orte wiederzusehen. Der Reisebeginn per Auto endet nach wenigen Kilometern mit einem glimpflich verlaufenden Unfall. Per Zug geht es bis Bozen, dort verlässt Amandus auf der Suche nach einer Toilette versehentlich den Zug. Seine Enkelin zieht die Notbremse und versteckt sich mit Amandus auf der Bahnhofstoilette, bis die sie verfolgenden Polizisten die Suche aufgegeben haben. Abends werden sie vom Putzmann Erdal gefunden, er vermittelt den beiden eine Weiterfahrt nach Venedig. Als ihr Schaftransporter von der Polizei angehalten wird, können Amandus und Tilda noch rechtzeitig vor ihrer Entdeckung von der Ladefläche fliehen. Sie finden Unterschlupf in einem Kloster. Die Oberin ist von der Geschichte der beiden so gerührt, dass sie Amandus und Tilda bis nach Venedig fährt. Dort sind Niko und Sarah inzwischen per Flugzeug ebenfalls eingetroffen und checken durch Zufall im selben Hotel wie Amandus und Tilda ein.

 

In der folgenden Nacht verlässt Amandus von Tilda unbemerkt das Hotel. Tilda findet ihn am nächsten Morgen auf der Bank wieder, auf der Amandus vor vielen Jahren mit seiner Frau Margarete gesessen hat. Seine Krankheit ist nun so weit fortgeschritten, dass er Tilda nicht mehr als seine Enkelin und „kleine Prinzessin“ erkennt. In diesem Moment werden die beiden von Niko und Sarah gefunden. Zu viert tritt man die Heimreise nach Hamburg an. Die zerrüttete Ehe von Niko und Sarah ist endgültig gerettet, als Sarah neun Monate nach dem Venedigbesuch Mutter eines Jungen wird, der nach seinem kranken Großvater benannt wird. Amandus erfährt noch eine glückliche Zeit mit seiner Familie, bis er in Tildas Beisein an Herzversagen stirbt. Bei der Beerdigung liegt Tilda im Gras und sieht von dort in den Himmel, von wo aus sie nun von Amandus beschützt wird, wie er es ihr zu Lebzeiten versprochen hat.

SPIELORTE und weitere Termine:

THEATER CENTER FORUM

  1. März bis 23. März 2019 (Pressepremiere 14. März), 19.30 Uhr Zus.: 23. April bis 27. April 2019, 19.30 Uhr, tgl. außer So. & Mo. Porzellang. 50, 1090 Wien, Tel.: 01/310 46 46 www.theatercenterforum.com

THEATER AKZENT

  1. April 2019, 19.30 Uhr, Theresianumg. 18, 1040 Wien Tel: 01/501 65-13306, www.akzent.at

 

GASTSPIELE NIEDERÖSTERREICH

KOTTINGBRUNN, KULTURSZENE

  1. März 2019, 18.00 Uhr, Tel.: 02252/743 83, www.kulturszene.at

WIENER NEUSTADT, STADTTHEATER

  1. April 2019, 19.30 Uhr, Tel.: 02622/373 311, www.wnkultur.at

ZIERSDORF, KONZERTHAUS WEINVIERTEL

  1. April 2019, 19.30 Uhr, Tel.: 02956/2204-16 www.konzerthaus-weinviertel.at, VVK & Res. ab 19.11.2018

BADEN, THEATER AM STEG

  1. April 2019, 19.30 Uhr, Tel.: 02252/868 00-630

STRASSHOF A.D. NORDBAHN, KUMST

  1. April 2019, 19.00 Uhr, Tel.: 0660/191 70 80, www.kumst.at

 

GASTSPIELE BURGENLAND

OBERSCHÜTZEN, KULTURZENTRUM

  1. März 2019, 19.30 Uhr, Tel.: 03353/6680-22, www.kulturzentren.at

EISENSTADT, KULTUR KONGRESS ZENTRUM

  1. April 2019, 19.30 Uhr, Tel. 02682/719-1000, www.kulturzentren.at

 

GASTSPIELE OBERÖSTERREICH

WELS, STADTTHEATER

  1. März 2019, 19.30 Uhr, Tel.: 07242/235 70 40

VÖCKLABRUCK, STADTSAAL

  1. März 2019, 19.30 Uhr, Tel.: 07672/26 644, www.kuf.at

STEYR, STADTTHEATER

  1. April 2019, 19.30 Uhr, Tel.: 07252/575-800, Ö-Ticket

 

GASTSPIELE STEIERMARK

LEOBEN, STADTTHEATER

  1. April 2019, 19.30 Uhr, Tel.: 03842/802-1602, Ö-Ticket

MARIAZELL, RAIFFEISENSAAL

  1. April 2019, 19.30 Uhr, Tel.: 03882/24 28 www.kommpost.mariazell.at

 

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Berührende Premiere von HONIG IM KOPF

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